Presseberichte vom Eidg. Schwing- und Älplerfest 2007 in Aarau

 

Wenn wir den Festhüttenbetrieb am Schwingfest rein sportlich betrachten, dann

gibt es einen eindeutigen Sieger: Gegen den „Schlagertempel“ mit den

Formationen  "Swiss Boys" und "Seestern" stehen am Samstagabend sowohl die

„Stimmungsparade“ als auch das „Aargauer Zelt“ auf verlorenem Posten.

Ausgelassenheit ist ein viel zu schwacher Ausdruck, um die Stimmung zu beschreiben,

die im „Schlagertempel“ herrscht. Nach Mitternacht ist das Riesenzelt ein einziges Tollhaus.......

Swiss Boys und Seestern Quintett brachten Schlagertempel zum Kochen

Während die Bösen am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest im Aarauer Schachen ihre

Gegner im Sägemehlring herausforderten und bodigten, taten es ihnen die Swiss Boys

und das Seestern Quintett auf der Konzertbühne im Schlagertempel gleich.

Mit einer geballten Ladung Swisspower setzten die Swiss Boys aus dem See- und Wynental

sowie die fünf Musiker aus dem St. Galler Rheintal die Festbesucher mal fetzig rockend, mal

im Oberkrainer-Sound unter Strom und powerten nonstop drauflos.

Ob Rock, legendäre Oldies, aktuelle Charts-Titel wie beispielsweise der momentane

Dauerbrenner „Ein Stern der deinen Namen trägt“ oder ganz einfach Ramba-Zamba-Hits, die

Stimmungswelle riss schonungslos alle Schlagerfans wortwörtlich vom Hocker und verwandelte

das riesige Festzelt einen Abend lang in einen brodelnden Hexenkessel.

So viel stimmungsvolle Volks- und Unterhaltungsmusik kann nur aus dem innersten

Herzen herauskommen! Mit viel Herz erfüllten die smarten Swiss Boys zwischendurch auch

immer wieder ganz speziell gewünschte Titel aus den Fanreihen, dies umso begeisterter, wenn

der Musikwunsch gar von einer charmanten jungen Damen im Original-Schwinger-Outfit mit

Zwilchhosen auf der Konzertbühne deponiert wurde. Auf Tischen und Bänken wurde geschunkelt

und getanzt, bis die Schuhsohlen qualmten. Dieser Belastung vermochte allerdings etliches

Mobiliar nicht standzuhalten, sodass es am späten Abend regelmässig wieder irgendwo

anders im Schlagertempel krachte und  scherbelte ob einem zusammenbrechenden Tisch

oder einer Bank. Der Stimmung tat dies keinen Abbruch und es wurde notgedrungen auf dem

Fussboden weitergetanzt, bis der Morgen nahte.